Wichtiges zur allgemeinen Hundehaltung

Was besagt der § 11 Abs. 1 Nr. 3a des Tierschutzgesetzes

Warum und ab wann braucht ein Hundezüchter eine Genehmigung vom Veterinäramt für die Hundezucht!

Wer gewerbsmäßig Hunde züchtet oder mit Hunden handelt, benötigt die Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes. Dies ist im § 11 Abs. 1 Nr. 3a des Tierschutzgesetzes (TierSchG) festgelegt.
Das TierSchG sagt, dass bei der Haltung von mindestens drei fortpflanzungsfähigen Hündinnen oder mindestens drei Würfen nach § 11 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift von einer gewerbsmäßigen Zucht auszugehen ist.
Wer die Zucht selbständig, planmäßig, fortgesetzt und mit der Absicht der Gewinnerzielung ausübt.
Wenn zahlreiche Verkaufsanzeigen geschaltet werden, spricht dies für eine klare Gewerbsmäßigkeit. Treffen diese oder die vorgenannten Merkmale zu, so braucht der Hundezüchter eine Genehmigung. Fehlt sie, ist das Veterinäramt dazu verpflichtet, die Hundezucht und den Handel zu verbieten.
Hundezucht ist die planmäßig durchgeführte Paarung von Rassehunden, die einem bestimmten Zuchtziel (z. B. Körperbau, Leistung, Gesundheit u. a.) entsprechen, in der Erwartung, dass die gewünschten Eigenschaften und Merkmale sich in den Nachkommen vererben.
Die Erlaubnis muss wie gesagt beim zuständigen Veterinäramt beantragt werden. Folgende Voraussetzungen sind gem. § 11 Abs. 2 TierSchG für diese Erlaubnis zu erfüllen:
1. die für die Tätigkeit verantwortliche Person muss auf Grund ihrer Ausbildung oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben; der Nachweis hierüber ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen
2. die für die Tätigkeit verantwortliche Person die erforderliche Zuverlässigkeit hat (Nachweis, ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis)
3. Räume und Einrichtungen, eine den Anforderungen entsprechende tierartgerechte, Ernährung, Pflege und Unterbringung der Tiere ermöglichen
Die Erlaubnis ist mit Befristungen, Bedingungen und Auflagen zu versehen, soweit das zum Schutz der Tiere erforderlich ist. So kann insbesondere die Führung eines Tierbestandsbuchs, eine Beschränkung der Tiere nach Art, Gattung oder Zahl und die regelmäßige Fort- und Weiterbildung angeordnet werden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Mit einem Antrag auf Erlaubnis der Hundezucht gem. § 11 wird dem Hundezüchter eine gewerbsmäßige Hundezucht-Genehmigung erteilt.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Züchter nur alle drei Jahre einmal einen Wurf zieht, sondern die Anzahl der gehaltenen fortpflanzungsfähigen Hündinnen ist entscheidend.
Es bleibt auch unberücksichtigt, ob ein Züchter Hündinnen zur Zucht verwendet, die nicht in seinem Haus leben, um den eigenen Bestand niedrig zu halten und so mehr Zeit für die Betreuung der Tiere zu haben oder er lieber seinen Hündinnen nur wenige Würfe im Leben zumuten will als einer einzigen Hündin entsprechend mehr. Sobald er drei Würfe im Jahr zieht, fällt er ebenfalls unter die Anmeldepflicht.
Für die Gewinnerzielungsabsicht spielt es keine Rolle, ob tatsächlich ein Gewinn erzielt wird. Gewerbsmäßig handelt, wer die Absicht (den auf den Erfolg gerichteten Willen) hat, sich durch wiederholte Tätigkeit eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle zu verschaffen.
Im Übrigen handelt derjenige, der die gewerbliche Hundezucht vorsätzlich oder fahrlässig ohne die erforderliche Erlaubnis ausübt oder der vorsätzlich oder fahrlässig einer mit einer solchen Erlaubnis verbundenen Auflage zuwiderhandelt, ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße bis zu EUR 25.000.– belegt werden.


Neue Gesetze zur Tollwutimpfung und dem EU Heimtierausweis

Neue Gesetze, Tollwut u. Pässe ab 08.01.2015


Hundeverordnung für alle Bundesländer / Leinenpflicht

Hier können Sie nachsehen, in welchen Bundesländern Leinenpflicht besteht.

Leinenpflicht


Seit dem 1. Juli 2012 gibt es das Hunderegister.

Ab dem 01.07.2012 müssen alle Hunde die älter als 6 Monate sind beim Zentral-Register angemeldet werden. Es besteht die Möglichkeit übers Internet, www.hunderegister.nds.de oder telefonisch unter der Nr. 0441-39010400. Über das Internet kostet es pro Hund 17,27 €, machen sie es telefonisch oder schriftlich für 23,50 €. Dieses Register hat nichts mit Tasso oder der Hundesteuer zu tun.

Der Sachkundenachweis

Achtung:

Nur für die, die noch keinen Hund gehalten haben.

An alle neuen Welpen- Hunde Besitzer oder die es noch werden wollen. Bitte kümmern sie sich um den Sachkundenachweis. Er ist bei autorisierten Tierärzten, sowie beim Veterinäramt zu erfragen. Er besteht aus einem theoretischen Teil, den sie machen sollten, bevor der Welpe oder Hund ins Haus kommt. Den praktischen Teil danach.

Gesetzlich vorgeschrieben!


Wichtiges zum Welpenkauf

Sie haben Interesse an einem Welpen?

Der BSRHV e. V. hat sich die Zucht gesunder, langlebiger, wesensfester und dem FCI Rassestandart entsprechender Berner Sennenhunde zum Ziel gesetzt.
Alle zur Zucht zugelassenen Berner sind gekört, auf HD/ED/OCD geröntgt und durch eine unabhängige FCI Gutachterin beurteilt worden. Unsere engagierten Züchter werden kontrolliert und es erfolgt eine Wurfabnahme durch ausgebildete Zuchtwarte.
Unser Verein legt Wert auf gesunde, mobile und wesensfeste Welpen und Elterntiere, damit Sie als Welpenkäufer lange Freude an Ihrem Berner haben.
Wenn Sie Interesse an einem Bernerwelpen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Welpenvermittlung!

Sie möchten einen Welpen kaufen?
Dann achten Sie bitte auf folgende Kriterien:

  • Immer bei einem seriösen Züchter kaufen
  • Züchter mit mehreren Rassen sollten gemieden werden
  • Nie auf Parkplätzen und Märkten kaufen
  • Nie aus Mitleid kaufen
  • Wenn die Möglichkeit besteht, mehrere Zuchtstätten ansehen
  • Welpenraum und Welpenauslauf zeigen lassen
  • Auf Sauberkeit der Zuchtstätte achten
  • Grundsätzlich alle Welpen und das Muttertier zeigen lassen
  • Nie kaufen, wenn keine Mutterhündin da ist
  • Ahnentafel von Mutterhündin und Rüden zeigen lassen
  • Papiere der Elterntiere auf Zuchttauglichkeit prüfen
  • Angaben über Rüden der Welpen erfragen
  • Nur gechipte Welpen kaufen
  • Nur lebhafte und keine ängstlichen Welpen kaufen
  • Wenn möglich, Welpen in der Entwicklung bis 9. Woche besuchen
  • Auf einen korrekten Kaufvertrag und Impfausweis achten
  • Nebenabsprachen schriftlich festhalten
  • Tierärztliche Abschlussuntersuchung der Welpen, zeigen lassen
  • Ernährungsplan und Pflegeanleitung verlangen
  • Nach Möglichkeit die Verbindung zum Züchter aufrecht erhalten

All diese Kriterien erfüllen die Züchter im BSRHV e.V.
Es werden nur streng kontrollierte Zuchtstätten zugelassen.

Grundsätzlich sind alle Zuchttiere im BSRHV neutral auf HD-, ED und OCD ausgewertet

Auswertungsstelle:

Frau Dr. Silke Viefhues
Bunsenstr. 20
59229 Ahlen

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